Unsere Prellballgruppe

Im Januar 1979 beschlossen die Sportfreunde Heinrich Meyer und Heinrich Michaelis Interessenten für die Gründung einer Senioren-Sportgruppe in Herbram zu gewinnen. Durch Plakataushang in der Gaststätte Michaelis wurde darauf hingewiesen, dass eine Liste aushänge, in die man sich eintragen könnte.

Am 20. Februar 1979 wurde die Seniorensportgruppe von neun Sportfreunden aus der Taufe gehoben. Es waren dies die Sportkameraden Konrad Lübbers, Heinrich Meyer, Josef Meyer, Heinrich Michaelis, Johannes Runte, Josef Schäfers, Franz-Josef Stücke, Alois Wieseler und Josef Susewind. Am ersten Trainingsabend wenige Wochen später erschienen bereits vierzehn Aktive, da zu den Gründungsmitgliedern noch Martin Finger sen, Johannes Göen, Helmut Jung, Karl Heinz Kaup und Lothar Niggemeyer hinzu kamen.

Unser erster Trainer war Heinrich Wibbeke (Peckers). Nach nur drei Monaten  erklärte sich der Sportkamerad Lothar Niggemeyer bereit die Gruppe übergangsweise zu trainieren. Unter seiner Regie wurde das Geräteturnen populär. Reck-, Barren- und Pferdturnen, sowie Gymnastik auf Bodenmatten war angesagt. Aber auch Fußball, Handball und nicht zuletzt das wurde das Prellballspielen eingeführt. Als Nachfolger von Lothar Niggemeyer übernahm Helmut Jung das Amt des Trainers. Leider musste Helmut Jung das Amt 1995 wegen einer Wirbelsäulenverletzung aufgeben.   

Unverändertes Ziel ist es, Männern im fortgeschrittenen Alter ( das jetzt schon zwischen 60 und 82 Jahren liegt ) eine angemessene sportliche Betätigung durch Laufen, Gymnastik und Prellballspielen im geselligen Kreis zu ermöglichen, und zwar ohne äußeren Wettbewerb und Leistungsdruck und ohne Mannschaftszwang. Für den Erfolg diese Konzepts spricht nicht nur die 28-jährige Existenz der Gruppe innerhalb des Sportvereins Blau-Weiß Herbram, dem anfänglich niemand eine Überlebenschance gab, sondern auch die Tatsache, das er nur aus Mitgliedern besteht, von denen regelmäßig 75 % an den wöchentlichen Trainingsabenden  teilnehmen.

Im Vorstand der Gruppe ist es noch nie zu Streitigkeiten oder Querelen gekommen , weil alle Mitglieder eine Aufgabe bekommen haben. Aber das hat keine Eile und ist auch nicht wichtig, denn in der Gruppe sind äußerliche Kennzeichen, Namen und Ämter, Rang und Dienstgrad ohne Bedeutung!

Was allein zählt, das ist die Freude am Sport, an der Geselligkeit und Harmonie im Kreise der Sportler und Kameraden.